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Zecken und Borreliose beim Hund

Updated: Feb 17

Bald ist es wieder soweit, Frühligszeit ist Zeckenzeit




Vorsicht, Zeckengefahr
Zecken im Wald


Die meisten Zecken werden bei Temperaturen ab etwa zehn Grad Celsius aktiv. Darum ist im Frühjahr und im Sommer das Infektionsrisiko für FSME oder Borreliose besonders hoch. Zecken sind wegen der milden Wintermonate aber inzwischen von März bis November, manchmal noch länger, aktiv.


In diesem Artikel geht es um Zecken im Allgemeinen und

warum dein Hund eventuell ein Zeckenmagnet ist, welche Möglichkeiten es gibt, das zu ändern, und was du zur Vorbeugung tun kannst.


Der Zeckenzyklus im Allgemeinen:

Das Zeckenweibchen legt etwa 2000 Eier ab. Wichtig zu wissen ist, dass das Zeckenweibchen die Borrelien nicht vererben kann. Das heißt, nach dem Ablagen der Eier sind diese 2000 Eier zunächst borrelienfrei. Daraus schlüpfen nun die geschlechtslosen Larven, und damit sie sich häuten können, müssen die Larven ihre erste Blutmahlzeit aufnehmen. Das geschieht meistens an kleineren Nagetieren wie z.B. Mäusen, Ratten, aber auch Igeln und Eichhörnchen. Nach dem Häuten entwickeln sich die Larven zu Nymphen.

Die Nymphen benötigen wiederum eine weitere Blutmahlzeit, um sich zu geschlechtsreifen adulten Zecken zu entwickeln.

Für jedes Entwicklungsstadium wird eine Blutmahlzeit benötigt.


Nach der Paarung, bei der die männlichen Zecken sterben, wird erneut eine Blutmahlzeit benötigt, um die Eier ablegen zu können, und dann verstirbt auch die weibliche Zecke.


Wenn du also im Wald mit deinem Hund spazieren gehst, wo noch ein guter Wildbestand ist, oder auch ländlich bei Kuh- oder Schafherden unterwegs bist, kann es einfach ein vermindertes Risiko für Borreliose geben, da diese Zecken höchstwahrscheinlich in dieser Zeit eine Blutmahlzeit bei diesen Tieren genommen haben.







Aber warum ist dein Hund ein Zeckenmagnet?


Die Zecke nimmt über das Hallersche Organ Ausdünstungen wahr, die dein Hund produzieren kann.

Eine Verschlackung und Übersäuerung deines Hundes führen zu vermehrter Ausscheidung und Ausdünstung über Haut und Atem.

Das liegt daran, dass Leber und Niere es nicht mehr schaffen, alle Schadstoffe, die über den Darm und den Urin ausgeschieden werden können, zu eliminieren. Deshalb werden auch über die Haut und den Atem Toxine, die sich im Körper befinden, ausgeschieden.


Nun eine Frage an dich selbst:

Wie stark riecht denn dein Hund?

Hast du schon mal gehört, dein Hund riecht ganz schön nach Hund?

Dann solltest du hellhörig werden.

Denn dies ist von großer Bedeutung um deinen Hund nicht nur von Zecken zu schützen son dern auch vor möglichen Krankheiten,


Übermäßiger Zeckenbefall kann auch ein Zeichen sein, dass etwas im Körper deines Hundes nicht im Gleichgewicht ist.


Frage dich, was sich eingeschlichen hat, was du übersehen hast oder was möglicherweise ungesund für deinen Hund sein könnte.


Die häufigsten Ursachen einer Übersäuerung oder Verschlackung deines Hundes sind:

  • Falsche Ernährung

  • Medikamente

  • Chemische Substanzen

  • Chronischer Stress

  • Übermäßige Impfungen

  • Unnötige Antiparasitenmittel

  • usw.

Was kannst du grundsätzlich tun, wenn dein Hund regelmäßig von Zecken heimgesucht wird?


Die beste Prophylaxe ist, nach jedem Gassigang regelmäßig nach Zecken zu suchen. Wenn sie gebissen haben, sollten die Zecken fachgerecht mit einer Zeckenzange, Zeckenkarte oder Zeckenhaken entfernt werden und anschließend die Zecke entsprechend entsorgt werden, z.B. durch Verbrennen, etc.


Bitte keine Substanzen auf die Zecke geben, damit sie sich löst. Die Zecke gerät somit in einen Todeskampf und gibt noch alle Gifte in den Körper ab, was kontraproduktiv wäre.


Zecken können erst nach 12-24 Stunden Borrelien übertragen, da die Borrelien erst aus dem Mitteldarm der Zecke bis zu den Speichedrüsen gelangen müssen, und das dauert 12-24 Stunden.



Grünliches durchsuchen von Zecken im Fell des Hundes
Fachgerechtes Zeckenentfernen beim Hund


Um zu verstehen, wie die häufig verwendeten chemischen Produkte zur Zeckenbekämpfung wirken, werde ich das hier kurz erläutern.


  • Spot-On und Halsbänder: Häufige allergische Reaktionen von Haut bis hin zum Hotspot... (Frage dich, wie gesundheitsschädlich es sein kann, wenn du aufgefordert wirst, Handschuhe zu tragen, wenn du es auf das Fell deines Hundes aufträgst?)

  • Kautabletten oder alles, was oral verabreicht wird... Hier ist die Lage noch dramatischer. Hier gelangen die Gifte, die diese Mittel beinhalten, direkt in den Körper und werden über den Darm aufgenommen. Sie gelangen so in den Blutkreislauf, da die Zecke eine Blutmahlzeit nehmen muss, um getötet zu werden. Das bedeutet, dass diese Nervengifte im Blut deines Hundes für eine gewisse Zeit zirkulieren, normalerweise 3 Monate. Nun frage dich selbst, ob es sinnvoll ist, ein Nervengift bzw. chemische Substanzen durch alle Organe deines Hundes, einschließlich des Gehirns, zirkulieren zu lassen? Tatsächlich treten nach der Verabreichung von Kautabletten häufig Reaktionen wie z. B. Epilepsie auf.

  • Alternative Methoden, wie z. B. ein EM Ceramik Halsband oder Öle, sollte jeder für sich ausprobieren. Allerdings ändert das nicht das Grundmilieu deines Hundes; es handelt sich immer nur um vermeintliche Symptombekämpfung.

  • Kokosöl als äußere Anwendung: Wichtig ist, dass das Kokosöl einen Laurinsäuregehalt von mindestens 60% haben sollte. Man kann gerne ausprobieren, ob das ausreichend für deinen Hund ist.

  • Schwarzkümmelöl: Jugend Forscht Preis... Dieses sollte eine gewisse Zusammensetzung von ätherischen Ölen haben, damit es funktioniert. Es muss frisch und in Kapselform sein, damit es nicht lebertoxisch wirkt, und das wollen wir ja verhindern. Im Schwarzkümmelöl ist die Verteilung von Omega-6 zu Omega-3 zugunsten von Omega-6, was entzündungsfördernd ist. Das bedeutet, dass man zusätzlich Omega-3-Fettsäuren supplementieren muss, um das Verhältnis der beiden auszugleichen.


Zecken im Frühling
Zecken im Frühling

Fazit:

All das wird nichts an der Grundausdünstung deines Hundes ändern. Das hallersche Organ der Zecke ist mit Superfühlern ausgestattet und kann chemische Substanzen wahrnehmen und aufspüren, die selbst wir noch nicht wahrgenommen haben. Deshalb ist es wirklich wichtig, dass du für eine vernünftige Grundregulation sorgst, wie z.B. Ernährung, damit dein Hund wenig bis keine Ausdünstungen mehr hat und der chronischen Übersäuerung entgegensteuerst.

Außerdem ist eine chronische Übersäuerung die Einstiegspforte sämtlicher Krankheiten, die man nicht unterschätzen sollte.


Wenn du mehr darüber wissen möchtest,

kannst du mich gerne kontaktieren

unter:

oder

TEL +4915159170514






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